
Neue Kulturvereinbarung Sønderjylland-Schleswig 2025-2028 stärkt das Grenzland
Strategische Initiative zur Förderung der deutsch-dänischen Kulturzusammenarbeit in der Grenzregion wird fortgesetzt
Die Partner der Region Sønderjylland-Schleswig haben die vierte Kulturvereinbarung Sønderjylland-Schleswig unterzeichnet, die bis Ende 2028 läuft. In den kommenden vier Jahren wird die Kulturvereinbarung den Fokus auf kulturelle Gemeinschaften und Wohlbefinden sowie Demokratie und Mitbestimmung über die Grenze hinweg legen:

René Andersen, Vorsitzender des Kulturausschusses Sønderjylland-Schleswig und des Kultur- und Freizeitausschusses der Tønder Kommune, sagt:
„Ich freue mich, dass wir weiterhin in die deutsch-dänische kulturelle Entwicklung investieren. Die Unterzeichnung der Vereinbarung zeigt, wie stark unsere Verbundenheit hier in der Grenzregion ist. Außerdem ist die Entwicklung unserer beiden Schwerpunktbereiche hochinteressant. Dabei geht es um zwei aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen: hier möchten wir die Lebensqualität der Bevölkerung und die aktive demokratische Beteiligung steigern.“
Mehr über die Kulturvereinbarung, das Budget und die Handlungsfelder hier lesen.

Foto: Tim Riediger / regionskontoret

Foto: Tim Riediger / nordpool

Foto: Kira Kutscher / nordpool

Foto: Kira Kutscher / nordpool


Foto: Tim Riediger
Handlungsfeld 1: Lebensqualität durch kulturelle Gemeinschaften
Deutsche und dänische Kinder, die gemeinsam Kunstwerke in der Natur schaffen; Musik, die Lebensfreude und Gemeinschaft bringt; Sport, der das körperliche Wohlbefinden und den Zusammenhalt über die Grenze hinweg stärkt – all das sind Aktivitäten, die im Rahmen des Handlungsfeldes „Lebensqualität durch kulturelle Gemeinschaften“ durchgeführt werden. Ziel dieses Handlungsfeldes ist, die Lebensqualität und Lebensfreude durch kulturelle Gemeinschaften in der Grenzregion zu stärken.
Leuchtturmprojekt: folkBaltica-Ensemble
Als Teil des Handlungsfeldes wird auch das folkBaltica-Ensembles weiterhin finanziell unterstützt. Das Ensemble, das aus Jugendlichen von beiden Seiten der Grenze im Alter von 15 bis 25 Jahren besteht, existiert seit mehr als 10 Jahren. Im Laufe der Jahre ist es zu einem Leuchtturm der deutsch-dänischen Kulturzusammenarbeit und zu einem einzigartigen Beispiel dafür geworden, wie Menschen sich über die Grenze hinweg begegnen können. In den nächsten vier Jahren soll die Förderung unter anderem zu einem stärkeren Fokus auf das regionale musikalische Kulturerbe sowie auf das Wohlbefinden der jungen Musiker*innen beitragen.
Handlungsfeld 2: Auf den Spuren der Demokratie
Eine starke Demokratie braucht Menschen, die mitmachen und Verantwortung übernehmen. Die Kulturvereinbarung will zeigen, wie Kunst und Kultur dabei helfen können. In „Demokratiesalons“ werden Interessierte über aktuelle Themen diskutieren. Bibliotheken und Kultureinrichtungen organisieren diese Treffen.
In den deutsch-dänischen „Demokratie-Camps“ werden sich junge Menschen künstlerisch mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen. Außerdem arbeiten Schüler*innen beider Länder arbeiten zusammen an Klimafragen und entwickeln Lösungen mit Künstlerinnen.
Alle Aktivitäten stärken das Demokratieverständnis. Sie helfen den Teilnehmenden, ihre Meinung zu sagen und andere Perspektiven zu verstehen – für mehr demokratische Teilhabe.
Die Partner der Kulturvereinbarung
Seit 2013 arbeitet die Kulturvereinbarung für die kulturelle Entwicklung und Zusammenarbeit über die deutsch-dänische Grenze hinweg. Bürger*innen sollen die Möglichkeit haben, Kultur durch spannende und vielfältige Projekte zu erleben. Mehr über die Kulturvereinbarung auf kulturfokus.dk.
Das Handlungsfeld „Auf den Spuren der Demokratie“ wird voraussichtlich mit Mitteln des dänischen Kulturministeriums durchgeführt.













