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Gesche Stabenow Nordmann startet mit aktueller Ausstellung ein neues Experiment!

Am 19.1.2018 um 15.30 Uhr eröffnet die Künstlerin eine Ausstellung mit ihren Werken in der Galerie Eskjær Aa in Apenrade nach dem Pay What You Want-Prinzip.

„Es fühlt sich aufregend an, gibt Herzklopfen. Und, es fühlt sich richtig an“ sagt Gesche Nordmann, die gespannt ist, wie das Verkaufsprinzip angenommenen wird.

Was gibt es zu sehen? Kleine und große Acryl-auf- Leinwand-Bilder, viele mit Motiven aus Apenrade, tanzende Häuser in fröhlichen Farben. Aber auch umweltkritische Bilder in verschiedenen Ebenen. Und, last not least, Aquarelle und die lustigen Schaf-Cartoons.

Die Ausstellung läuft bis zum 1. April 2018 und ist von Mittwoch bis Freitag von11-17.30 Uhr, am Sonnabend von 10-13.30 Uhr geöffnet.

Pay what you want, wie kam es dazu und was bedeutet es? Die Künstlerin erzählt, dass sie es schon lange Leid war, Preise für ihre Bilder festzusetzen. Ihr bisheriges Berechnungsschema war umfangreich, es berücksichtigte Arbeitszeit, Material-, Raum- und Galeriekosten, sowie Steuern und Genialität und sorgte dann für einen möglichst fairen Preis. Doch trotz all dieser Berücksichtigungen hielt der Preis nicht dem Leben stand. Er wurde zum Quadratzentimeterpreis, Theroretisch. Langweilig. Statisch. Doch wie die Bilder, so soll auch der Preis lebendig sein, wünscht sich die Künstlerin.

„Ich möchte, dass meine Bilder zu den Menschen finden, die sie lieben und wertschätzen. Und nicht jeder hat die gleichen Möglichkeiten diesen Wert in Geld auszudrücken!“ Diese Gedanken führten zu dem Wunsch den Kunden den Wert des Bildes selbst bestimmen zu lassen. Aber, ist das möglich? Sie wurde im Internet fündig „Pay What You Want“.

Der Kauf-Interessent wird gebeten über den Preis für die Bilder selbst nachzudenken. Was ist ihm das Bild wert? Ihm obliegt es darüber zu entscheiden, was er investieren will und kann, welchen Wert er der Arbeit geben möchte. Dann kann er das Bild zu diesem Preis kaufen. PWYW ist ein System, dass u.a. in Cafés, Restaurants, Hotels, ja sogar von der Band „Radiohead“ verwendet wird. In der Kunst ist es neu! Das ist Gesche Nordmanns Idee!

Es gibt keine Mindestsumme. Nur Vertrauen. Lebendige Preisfindung. „Pay What You Want integriert die Kunden in den Schöpfungsprozess“ so Gesche Nordmann zur neuen Strategie. Die Künstlerin las Untersuchungen und Veröffentlichungen, verkaufte ein erstes Bild über Facebook mit dem Pay What You Want Prinzip und war zufrieden. Die Kundin zahlte einen ihr angemessenen Betrag und war über ihre Errungenschaft sehr erfreut.

Gesche Stabenow Nordmann plant, selbst oft in der Ausstellung anwesend zu sein. Besucher können ihr bei der künstlerischen Arbeit zusehen, Wünsche und Ideen einbringen und auch gerne das eine oder andere Gespräch mit ihr führen.

„Ich hoffe, es wird eine win-win Geschichte“ sagt die Künstlerin zum Abschluss, „für die Kunden, als Kunst-Liebhaber und für mich als Malerin. Sollte sich das Experiment Pay What You Want für meine Werke bewähren, dann werde ich auf jeden Fall so weitermachen!“

Gesche Stabenow Nordmann, wuchs in Hollingstedt, Kreis Schleswig-Fl. auf, studierte Erziehungswissenschaften und Landwirtschaft. Sie absolvierte eine 3 Jährige Kunst-Ausbildung als Meisterschülerin bei Hans-Günther Hansen, Varnitz und war seit 2002 freischaffende in Nordfriesland tätig. Ausstellungen im In- und Ausland, auf internationalen Windmessen und in eigenen Galerien. Gesche Stabenow Nordmann lebt seit Januar 2017 zusammen mit Tochter und Ehemann in Åbæk bei Apenrade.

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