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(c) Wikinger Museum Haithabu 2017

Eine Glocke für die Kirche in Ribe

Nachguss geht am 17. Juni ab Haithabu zu Lande und zu Wasser auf Reisen

In diesem Frühjahr wurde in Haithabu von dem freien Mitarbeiter Sven Hopp die Glocke nachgegossen, die Archäologen 1978 im Hafen von Haithabu gefunden hatten. Sie ist bestimmt für den Nachbau einer wikingerzeitlichen Stabkirche im Ribe VikingeCenter. Vom 17. Juni bis 1. Juli wird die Glocke zunächst morgens ab 8 Uhr auf dem Landweg nach Hollingstedt und ab da mit dem Wikingerschiff Erik Styrimathr (Erich Steuermann) durch das Wattenmeer nach Ribe gebracht.

In der Wikingerzeit war in Ribe kurz nach dem Bau der Kirche von Haithabu ebenfalls eine Kirche durch den Missionar Ansgar errichtet worden. Deshalb wurde dort bereits im vergangenen Jahr im Ribe VikingeCenter auf der Grundlage archäologischer Befunde aus Tostedt bei Hamburg mit der Rekonstruktion einer wikingerzeitlichen Stabkirche begonnen.

Zunächst wird die Glocke über Land nach Hollingstedt gebracht. Hier landeten schon vor 1000 Jahren die Handelsschiffe an, die über die Nordsee gekommen waren, um Handelsgüter nach Haithabu zu bringen. An dieser traditionellen Hafenstelle nimmt Erik Styrimathr die Glocke an Bord, um sie auf seiner Sommerfahrt durchs Wattenmeer nach Ribe zu transportieren. Das Schiff wird bis Friedrichstadt über die Treene abwärts gerudert. Abhängig von Wind, Wetter und Tide wird es am 19. Juni dann ab Tetenbüll seine Fahrt Richtung Norden fortsetzen. Bei dieser Route wird die Passage der Eider und ihrer Mündung bewusst ausgelassen, um in dem zur Verfügung stehenden Zeitraum das Ziel in Ribe sicher zu erreichen. Für den 1. Juli ist der Einzug in den Stadthafen von Ribe im Rahmen des maritimen Sommermarktes geplant.

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